WISSENSWERTES

Hier finden Sie Informationen aus erster Hand von gesetzlichen Bestimmungen bishin zu nützlichen Tipps zum Zusammenleben mit Tieren. Sind Sie als Tierbesitzer gut und richtig informiert, tragen Sie bereits sehr viel selber zur Gesundheit Ihres Lieblings bei.

Ich wünsche Ihnen viel Spaß beim Stöbern und hoffe ein bisschen Licht hinter so manche Unklarheiten gebracht zu haben. 

Ihre Tierärztin, Mag. Karin Kreinöcker 

Auslandsreisen mit Ihrem Haustier
Checkliste (für Hunde, Katzen, Frettchen)
  • Haben Sie einen gültigen Heimtierausweis (Anforderung zum Grenzübertritt auch innerhalb der EU)?
  • Besteht eine gültige Tollwutimpfung? Je nach Urlaubsland muss die Tollwutimpfung mindestens 21 Tage gültig sein bzw. ist eine Antikörpertiter-Bestimmung (Bluttest) notwendig.
  • Hat Ihr Tier einen gültigen Chip?
  • Ist Ihr Tier ausreichend gegen Parasiten geschützt? Wichtig: Besonders in Mittelmeerländern ist ein lückenloser repellierender (abwehrender) Insektenschutz zu empfehlen, da es v.a. durch Sandmücken zur Übertragung von lebensbedrohlichen Infektionskrankheiten kommen kann. Einige Mitgliedsstaaten verlangen einen tierärztlichen Eintrag der Entwurmung im Heimtierausweis.

Unter folgenden Links von ÖAMTC und Bundesministerium für Gesundheit finden Sie detailliertere Informationen zu den einzelnen Bestimmungen in den verschieden Ländern und nützliche Hinweise:

https://www.oeamtc.at/thema/reiseplanung/mit-dem-hund-auf-reisen-16182230

https://www.bmgf.gv.at/home/Gesundheit/Reiseinformationen/Auslandsreisen/Reisen_mit_Heimtieren_ins_Ausland

 

Tipps

  • Das Tier sollte an längeres Autofahren gewöhnt sein. Hitze und Staus vermeiden und alle 2-3 Stunden eine Pause einplanen.
  • Gewohntes Futter mitnehmen, da es bei raschen Futterumstellungen zu Durchfall kommen kann.
  • Vor Reiseantritt nur eine kleine Portion füttern.
  • Sicherung im Auto mittels Box oder Netze gewährleisten.
  • Die eigene Liegedecke trägt zum Wohlbefinden Ihres Vierbeiners in der neuen Umgebung bei.
  • Am Meer: Sind Hunde am Strand erlaubt? Hitze, Salzwasser und heißer Sand können gesundheitliche Probleme verursachen.
  • In den Bergen: Wanderrouten sollten an die Kondition des Hundes angepasst sein.
  • Beachten Sie die Beißkorb-, Leinen- und Hundeführerscheinpflicht innerhalb Österreichs und auch im Ausland. Informationen erhalten Sie bei der zuständigen BH/Magistrat.
  • Erkundigen Sie sich schon vor Reiseantritt über die tierärztliche Versorgung am Reiseziel. 

 

Wir stellen Ihnen gerne eine Reiseapotheke für Ihren Liebling zusammen!

Gute Reise und erholsame Urlaubstage!

 

 

Chip- und Registrierpflicht

In Österreich müssen auf Grund der Novelle des Tierschutzgesetzes vom 11. Jänner 2008 alle Hunde seit 01.Jänner 2010 mit einem Mikrochip gekennzeichnet und in der Heimtierdatenbank registriert werden. Welpen sind spätestens mit einem Alter von drei Monaten, auf jeden Fall aber vor der ersten Weitergabe mittels Mikrochip zu kennzeichnen und binnen eines Monats zu melden.

 

Nur Tierärzte dürfen das Chippen durchführen. Ein isozertifizierter Mikrochip (Transponder) wird an der linken Halsseite mittels Kanüle unter die Haut eingesetzt. In den meisten Fällen übernimmt der Tierarzt auch die Registrierung für Sie (kostenpflichtig).

Weitere Registrierungsmöglichkeiten sind:

  • Eigenregistrierung durch den Halter (mit aktivierter Bürgerkarte; kostenlos)
  • Meldung über die zuständige BH/Magistrat (kostenpflichtig)
  • Manche Gemeinden haben ebenfalls Zugang zur Heimtierdatenbank

Tipp: Die Registrierung ist Pflicht. Bitte überprüfen Sie in der Heimtierdatenbank ob Ihr Hund schon registriert ist.

Weitere Informationen und Details zur Registrierung bzw. die Datenbanken für Abfrage der Mikrochippnummer finden Sie unter folgenden Links:

http://www.petcard.at

https://www.animaldata.com

https://www.bmgf.gv.at/home/Service/FAQ_Haeufige_Fragen_/Chip_Pflicht_Kennzeichnung_und_Registrierung_von_Hunden

Die Registrierung in der Heimtierdatenbank ersetzt nicht die verpflichtende Meldung auf der Gemeinde!

Anschaffung eines Hundewelpen
In Bearbeitung
Welches Futter ist das beste?

Egal ob Sie einen Züchter, Hundetrainer, Bekannten oder auch einen Tierarzt fragen, Sie werden vermutlich immer eine andere Antwort erhalten und jeder wird von seinem Futter überzeugt sein! Bei all den gut gemeinten Ratschlägen darf man aber nicht vergessen: Das Futter muss dem eigenen Tier schmecken, gut vertragen werden und für den jeweiligen Alltag des Tierbesitzers geschaffen sein. Auch ich möchte hier niemandem vorschreiben, welches Futter das bessere sei. Eine Hilfestellung für die Auswahl eines hochwertigen Futters soll Ihnen aber helfen eine alltagstaugliche und gesunde Fütterungsart zu finden.

 

BARFen (Biologisch artgerechte Rohfütterung)

Ohne Zweifel die artgerechteste Fütterungsform und vor allem für Tierbesitzer geeignet, die das Vertrauen in die Futtermittelindustrie verloren haben. Leider nicht für jeden umsetzbar, denn man muss sich vorher gut über eine ausgewogene Rezeptur informieren, damit es zu keiner Fehlernährung kommt. Auch die Beschaffung und die Verarbeitung der Zutaten erfordert einen gewissen Aufwand. Die Industrie hat sich natürlich schon auf diesen Trend eingestellt und Sie können bei verschiedenen Herstellern die fertigen Portionen einfach bestellen. Eine professionelle Beratung und die Einhaltung fütterungshygienischer Aspekte sollten die Voraussetzung für eine gesunde Ernährung sein und dem BARFen steht nichts im Weg.

 

Kommerzielles Futter (Dosen- und Trockenfutter)

Die entscheidenden Kriterien ob Nass- oder Trockenfutter sind die Akzeptanz des Tieres und die Vorliebe des Tierbesitzers. Zu beachten ist hier die Zusammensetzung des Futters. Entscheidet man sich für ein hochwertiges Futter, kann man sich sicher sein, dass Ihr Liebling optimal versorgt ist.Die Inhaltsstoffe werden in der Reihenfolge nach Menge im Futter aufgelistet, d.h. von dem Inhaltsstoff der an erster Stelle steht, sollte am meisten einhalten sein. Fleisch sollte der Hauptbestandteil sein, nicht Getreide! Vertrauensvolle Futterhersteller weisen die einzelnen Komponeneten meist in Prozent aus und geben die einzelnen Fleischsorten genau an. Tierische oder pflanzliche Nebenprodukte sind oft minderwertig und sollten nicht enthalten sein. Getreide, Reis oder Mais sollten keinesfalls an erster Stelle stehen und höchstens in kleinen Mengen enthalten sein. Farb- und Aromastoffe sind unnötig. Hunde und Katzen sind hauptsächlich Fleischfresser und brauchen deshalb kein Getreide - Ihr Verdauungssystem ist gar nicht darauf ausgerichtet! Diese Bestandteile können zu gesundheitlichen Problemen und Krankheiten wie Übergewicht und Diabetes führen.

 

Für welche Marke Sie sich dann entscheiden, hängt wiederum von der Akzeptanz, der Erhältlichkeit und vom Preis ab. Hochwertige Futtermittel sind teurer, aber Achtung: Nur weil ein Futter teurer ist, muss es nicht hochwertiger sein!

 

In unserer Praxis bieten wir nach reichlicher Überlegung und vielen Erfahrungsberichten nur eine Futtermarke für Hunde und Katzen an.

Natural & Delicious® der Firma Farmina zeichnet sich durch eine hohe Akzeptanz und ein sehr gutes Preis-Leistungsverhältnis aus.

Wie sehe ich ob ein Futter gut vertragen wird?

Ein glänzendes Fell, gesunde Haut ohne viel Schuppen, angenehmer Geruch, feste Kotkonsistenz und keine übermäßigen Blähungen sind ein Zeichen, dass Ihr Vierbeiner das Futter gut verträgt.

Am besten Sie nehmen sich einmal etwas Zeit und vergleichen unterschiedliche Anbieter, damit Sie das BESTE FUTTER FÜR IHREN LIEBLING finden.

Sollten Sie dazu noch Fragen haben, beraten wir Sie natürlich gerne!

Ihr Tier hat Gift aufgenommen?!

Das Wichtigste vorweg

Ihr Tier hat Gift aufgenommen – was mache ich als Tierbesitzer?

  1. Tierarzt kontaktieren
  2. Welches Gift wurde aufgenommen (Reste mitbringen, Verpackung mitbringen)
  3. Wie viel wurde aufgenommen?
  4. Erbrochenes mitnehmen

Tipp: Eine wichtige Vorsorgemaßnahme nach der Giftaufnahme, die Sie sofort als Tierbesitzer durchführen können, ist die Verabreichung von Aktivkohle. Aktivkohle verhindert die Giftaufnahme aus dem Darm in den Blutkreislauf. Je schneller die Aktivkohle verabreicht wird, umso besser die Wirksamkeit. Jeder Tierbesitzer sollte eine Notfall-Dosis vorrätig haben (bei uns erhältlich).

 

Häufig aufgenommene Gifte

 

Schneckenkorn

Dieses Gift wird vor allem von (neugierigen, jungen) Hunden sehr gerne aufgenommen. Die Aussage mancher Hersteller, das Gift sei harmlos für Haustiere ist leider irreführend.

Inhaltsstoff: Metaldehyd

Symptome

Meist treten schon nach 30 – 60 Minuten die ersten Symptome auf. Unruhe, Speicheln, Erbrechen mit Blut oder Giftgranulat, Durchfall, beschleunigte Atmung und Zittern bis zu Krämpfen mit Bewusstlosigkeit die zum Tod führen können.

Therapie

Sofort zum Tierarzt! Es gibt kein Gegengift, deshalb die Therapie darin das Gift aus dem Körper des Tieres zu bekommen. In leichten Fällen und zeitnaher Vorstellung beim Tierarzt wird das Tier zum Erbrechen gebracht, damit das Gift erst gar nicht in den Darm gelangt. In schweren Fällen wird mit Magen- und Darmspülungen, Infusionen und Aktivkohle die Giftwirkung unterbinden.

Bei Aufnahme großer Mengen und nicht sofortiger Therapie beim Tierarzt ist die Überlebensprognose sehr schlecht.

 

Rattengift

Meist nehmen die Tiere direkt den Giftköder auf und nicht wie oft vermutet ein vergiftetes Nagetier. Die Giftdosis einer toten Maus führt nur mit geringer Wahrscheinlichkeit zu einer Vergiftung bei Ihrem Haustier.

Inhaltsstoff: Cumarin und Cumarinderivate (v.a. Bromadiolen)

Symptome

Erste Symptome treten meist erst nach einigen Tagen auf. Durch die Hemmung der Blutgerinnung kommt es zu Blutungen der Schleimhäute, Nasenbluten und später zu Lungenbluten bis zum Tod. Blut im Kot hat viel öfter andere Ursachen als eine Cumarinvergiftung.

Therapie

Der Tierarzt hat die Möglichkeit ein Gegengift (Vitamin K) zu verabreichen. In frühen Vergiftungsstadien ist die Prognose sehr gut. Ist es allerdings schon zu großen Blutverlusten gekommen, ist eine Bluttransfusion notwendig.

Wichtig ist, dass lange genug therapiert wird (bis zu 4 Wochen), da die meisten Rattengifte verzögert wirken.

 

Frostschutzmittel

Tiere nehmen Frostschutzmittel aufgrund dessen süßen Geschmacks sehr gerne auf (Aufschlecken vom Garagenboden, Zerbeißen von Coolpacks).

Inhaltsstoff: Ethanol, Glysantin

Symptome

Die ersten Symptome sind oft Erbrechen, Müdigkeit und Appetitlosigkeit. Nach 1-2 Tagen kommt es meist zu einem lebensbedrohlichen Nierenversagen mit gesteigerter Wasseraufnahme und erhöhtem Harnabsatz.

Therapie

Sofort zum Tierarzt! Es ist ein Gegengift verfügbar, doch hat dies nicht jeder Tierarzt lagernd (vorher anrufen). Das Tier bedarf meist einer Intensivtherapie und im Stadium des Nierenversagens ist die Prognose oft als ungünstig zu bewerten.

 

Medikamente

Viele Medikamente für den Menschen sind für Tiere giftig oder unverträglich. Auch gibt es Unterschiede in der Verträglichkeit zwischen den einzelnen Tierarten. Am häufigsten Probleme machen Schmerzmittel, aber auch andere Medikamente sollten niemals ohne Absprache mit dem Tierarzt Ihrem Liebling verabreicht werden.

Inhaltsstoff: je nach Präparat (z.B. Ibuprofen)

Symptome

Schmerzmittel führen bei unsachgemäßer Verabreichung zu schweren Magen- und Darmgeschwüren bis zu deren Durchbruch mit anschließender Bauchfellentzündung. Symptome sind Erbrechen von Galle und/oder Blut, teerartiger Stuhl (verdautes Blut), Bauchschmerzen, Mattigkeit und Appetitlosigkeit. Auch Nierenversagen und Blutarmut können die Folge sein.

Therapie

Sofort zum Tierarzt! Die Behandlung besteht darin die Magen- und Darmschleimhaut zu schützen. Bei schweren Fällen ist eine intensivere Therapie mit Infusion in Betracht zu ziehen. Bei zu starkem Voranschreiten der Geschwüre kann versucht werden diese mittels Operation zu schließen. Die Prognose ist in diesem Stadium ungünstig.

Achtung: Niemals Medikamente herum liegen lassen! Manche Tiere neigen dazu diese vom Tisch zu stehlen.

 

Zeckenschutzmittel

Für Katzen sind Zeckenschutzmittel mit dem Inhaltsstoff Permethrin, der von Hunden problemlos vertragen wird und eine sehr gute Wirksamkeit besitzt, nicht vertragen!

Inhaltsstoff: Permethrin

Symptome

Meist kommt es schon kurz nach dem Auftragen des Mittels zu den ersten Symptomen. Unruhe, Speicheln, beschleunigte Atmung und Zittern bis zu Krämpfen die zum Tod führen können sind die Anzeichen für eine Permethrinvergiftung.

Therapie

Sofort abwaschen und zum Tierarzt! Der Tierarzt kann kein Gegengift verabreichen. Es kann lediglich eine Behandlung der Krämpfe und eine schnellere Ausscheidung des Giftes durch Medikamente und Infusionen herbeigeführt werden. Die Prognose ist als vorsichtig anzusehen.

 

Lebensmittel

Hier möchte ich nur die wichtigsten Lebensmittel anführen, die Sie Ihrem Vierbeiner nicht verfüttern sollten:

  • Schokolade (vor allem mit hohem Kakaoanteil)
  • Kakao
  • Kaffee
  • Zwiebel
  • Knoblauch
  • Weintrauben
  • Macadamia-Nüsse

Giftpflanzen

Hier möchte ich nur die am häufigsten vorkommenden Pflanzen anführen, die für Ihrem Vierbeiner giftig sein können:

  • Dieffenbachie
  • Weihnachtsstern
  • Eibe
  • Maiglöckchen
  • Oleander
  • Lilien (für Katzen schon bei Hautkontakt gefährlich)

Unter folgendem Link erhalten Sie detailliertere Informationen zu Erste-Hilfe-Maßnahmen und zu den einzelnen oben beschriebenen Giften:

http://www.erste-hilfe-beim-hund.de/cgi-php/rel00a.prod/joomla/Joomla_1.6/index.php/vergiftungen

Unter diesem Link können Sie alle möglichen Gifte eingeben und erhalten wissenschaftliche Informationen dazu:

http://www.vetpharm.uzh.ch/perldocs/index_x.htm

Im Zweifelsfalle immer eine/n Tierarzt/ärztin kontaktieren!

Der geriatrische Patient
In Bearbeitung
Gezielte Parasitenkontrolle
In Bearbeitung
Kleine Fortpflanzungskunde
In Bearbeitung
Hund & Kind

Ein kindertauglicher Hund ist keine Frage nach der Hunderasse, die Frage lautet: Wie gewöhne ich einen Hund an ein Baby oder Kind? Leider zeigen Unfallstatistiken das Kinder zweimal häufiger als Erwachsene gebissen werden, und das passiert meist Zuhause oder im Freundeskreis. Im Allgemeinen wird von Hunden oft erwartet, dass sie alles tolerieren, was ein Kind mit ihnen macht.

Menschen drücken ihre Gefühle hauptsächlich über die Mimik aus. Aber auch Tiere, die ein komplexes Sozialgefühl haben, benutzen ihre Gesichtsmuskeln als eine Form der Kommunikation mit Artgenossen. Die wenigsten Hunde werden mit Kindern sozialisiert und es fällt ihnen schwer Kinder in die Kategorie „Mensch“ einzuordnen und nicht in die Kategorie „Beute“. Auch Kinder haben Schwierigkeiten Mimik und Körpersprache eines Hundes zu interpretieren.

Es ist wichtig, dass der Hund Grundkommandos auch in ungewohnten Situationen befolgt und warten kann bis er an der Reihe ist. Hat der Hund bereits einen guten Grundgehorsam, stellt sich die Frage nach unerwünschten Verhaltensweisen, wie stark ausgeprägtes Territorialverhalten oder Beuteneid. Mit einer Puppe kann man Situationen des Alltages nachspielen, z.B. lernt der Hund ruhig liegen zu bleiben, egal was man mit dem Baby im Kinderwagen oder Autositz macht. Weiteres gilt auch schon in der Schwangerschaft zu planen welche Tabuzonen es im Wohnbereich für den Hund gibt.  Von Vorteil ist es auch dem Hund einen Rückzugsort zu beschaffen, welcher für das Kind unzugänglich ist.

Um Hundebisse vorzubeugen muss man wissen wie sein Hund in Stresssituationen reagiert. Erste Stresssignale wie Gähnen, Blinzeln oder Wegschauen muss der Besitzer erkennen können. Wenn sich der Hund plötzlich wegdreht oder an einen andere Platz geht muss ich dem Kind erklären, dass es nicht nachlaufen darf. Richtig wäre schon bei ersten Stresssignalen den Hund und das Kind zu trennen, den Hund in Ruhe lassen und ihn später schrittweise an die neue Situation gewöhnen.

Um Konkurrenz zu vermeiden müssen Babyspielsachen und Hundespielzeug getrennt werden. Gefährliche Situationen können durch bewegliches Spielzeug wie einen Ball entstehen. Der Hund sollte das Apportieren perfekt beherrschen. Das heißt, der Hund bleibt auf den Boden liegen bis das Kommando holen kommt.

 

Folgende Punkte sind für ein harmonisches Zusammenleben hilfreich:

  • Kennenlernen Hund und Kind

  • Ankunft mit dem Baby vorbereiten, sich Zeit nehmen

  • Aus dem Krankenhaus Windeln oder Babydecke mitnehmen damit der Hund den Geruch des Kindes kennenlernt

  • Hund darf sein Frauli wie gewohnt begrüßen bevor er dem Baby begegnet, inzwischen wartet z.B. der Vater mit dem Baby im Auto

  • Eine Person kümmert sich um das Baby, eine um den Hund

  • Hund darf das Baby kennenlernen 

  • Mit Lob oder Leckerlies positive Assoziationen zum Kind erzeugen

  • Auch bei kurzem Verlassen des Raumes entweder Hund oder Kind mitnehmen

  • Tabuzonen für den Hund schaffen (Wickelbereich, Kinderzimmer, Sofa,...)

  • Ruhezone für den Hund (für Kind unerreichbar)

  • Einrichtung überdenken (keine Sackgassen zwischen Wände und Sofa, Tisch,...)

  • Hund bleibt während der Familienmahlzeit im Bett

 

Ohrenreinigung und Verabreichung von Ohrentropfen
Folgender Link zeigt Ihnen wie man eine effektive Ohrreinigung bei seinem Vierbeiner durchführt. Ohrreinigung bei Hunden (Video Fa. Dechra)
Impfleitlinien für Hund und Katze (Stand 2017)
Unter folgendem Link finden Sie die aktuelle Version der Impfrichtlinien für Hund und Katze. https://www.tieraerztekammer.at/fileadmin/daten/downloads/DIV_Downloads__Umlage..._/Merkblaetter_/Impfleitlinien_2017_OEFFENTLICH.pdf 

Die veterinärmedizinische Universität hat unter Berücksichtigung von neuen Forschungsergebnissen und der Entwicklung modernerer Impfstoffe vor allem folgende Änderungen für eine zeitgemäße Schutzimpfung Ihres Lieblings herausgearbeitet: 

 

  • eine lückenlose Grundimmuniserierung (8., 12., 16. und 52. Lebenswoche) beim Welpen/Jungtier ist unumgänglich für einen andauernden Impfschutz
  • einzelne Impfkomponenten haben einen Mindestschutz von drei Jahren und müssen nicht mehr jährlich nach geimpft werden
  • manche Impfkompenenten werden ab Erreichen des mittleren bzw. höheren Alters komplett weggelassen
  • nur mehr einzelen Impfungen müssen jährich nach geimpft werden um einen sicheren Impfschutz zu erreichen (Hund: Leptospirose, Katze: Katzenschnupfen)
  • individuelle Impfschemata, die an die Lebensart und das Risiko einer Ansteckung Ihres Vierbeiners angepasst sind, sollten mit dem Tierarzt besprochen werden

 

  • ZIEL: so wenig wie möglich impfen und gleichzeitig den best-möglichen Schutz gewährleisten
Verletzte Wildtiere
www.tierrettung-ooe.at
Notrufnummer der Oö. Tierrettung 0664/3220404
Die österreichische Tierrettung hilft Ihnen beim EInfangen, Transport und der Versorgung von Fundtieren oder verletzten Wildtieren weiter.
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Diverses
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